Für Lehrkräfte · Android
Funktionen: Erfassen, Auswerten, Exportieren
Die App rechnet, zeigt und schlägt vor. Die Note setzt du.
Ein Antippen, dann geht der Unterricht weiter
Quickgrade: fünf Stufen von ++ bis −−, ein Antippen pro Beitrag. Wer lieber in Noten denkt, wählt eine Notenskala; die App rechnet beides auf derselben Grundlage. In der Stunde, in der Pause danach oder abends, wenn es dir lieber ist.
Je Person zeigt der Bewertungsbildschirm drei Bedienelemente: die Stufe, abwesend und keine Leistungsmessung möglich. Sobald du eine Stufe antippst, wird gespeichert und die nächste Person erscheint; zurück geht jederzeit. Eine Notiz ist optional. Alle Bedienelemente liegen im unteren Bildschirmdrittel, damit sich die App mit einer Hand bedienen lässt, während die andere die Kreide hält.
Die gewählte Stufe steht immer auch als Text da, nicht nur als Farbe. Mitgeliefert sind neben Quickgrade die Notenskalen mit und ohne Tendenz, die Punkte der Sekundarstufe II sowie die Skalen für Österreich und die Schweiz; die Skala ist je Fach wählbar, und ein späterer Wechsel ändert bestehende Einträge nicht.
Eine Stunde kann jederzeit nachgetragen werden. Das Datum der Beobachtung wählst du, der Zeitpunkt der Eingabe wird festgehalten und ist nicht änderbar; beide sind sichtbar. Ein falscher Wert lässt sich korrigieren — der alte Wert bleibt in der Korrekturhistorie nachvollziehbar. Ein Eintrag, der die falsche Person betraf, wird als Versehen verworfen und verschwindet vollständig.
alama merkt sich, wer lange nicht dran war
Der Vorschlag verteilt nach der Zahl der bisherigen Bewertungen, nicht nach Zufall allein. Verwerfen und neu ziehen geht jederzeit. Niemand außer dir sieht ihn — er ist eine Erfassungshilfe, keine Bewertung.
Die Reihung folgt einer einfachen, offengelegten Formel aus zwei Größen: Wie oft wurde jemand bereits bewertet, und wie viele Tage liegt die letzte Bewertung zurück. Wer selten dran war und lange nicht, steht oben. Bei Gleichstand entscheidet der Zufall. Abwesend gemeldete Personen erscheinen nicht.
Vor der Stunde stehen drei Namen bereit; die Zahl ist je Lerngruppe einstellbar. Die Erinnerung auf dem Sperrbildschirm nennt nur die Lerngruppe und die Minuten bis zum Beginn, nie einen Namen. Ob du einen Vorschlag verwirfst, wird nicht aufgezeichnet. Dieselbe Mechanik teilt eine Lerngruppe bei Bedarf in Arbeitsgruppen ein; auch die Einteilung wird nicht gespeichert.
Die Daten liegen auf deinem Gerät, verschlüsselt
Eigene Verschlüsselung, eigene Sperre per Fingerabdruck. Der Schlüssel verlässt dein Gerät nie — auch nicht beim Geräteabgleich. Kein Konto, keine Anmeldung, keine Werbung, keine Weitergabe an Dritte.
Alle Daten liegen in einer vollständig verschlüsselten Datenbank; Fotos und zwischengespeicherte Exporte ebenso. Der Datenschlüssel wird mit Argon2id aus einer Passphrase abgeleitet, die nur du kennst, und im Hardware-Schlüsselspeicher des Geräts gehalten. In eine Systemsicherung wird er nie geschrieben — eine Sicherung ist deshalb ohne die Passphrase wertlos und mit ihr wiederherstellbar.
Beim Öffnen und nach dem Wechsel in den Hintergrund verlangt die App Biometrie oder die Gerätesperre, denn das Gerät liegt entsperrt auf dem Pult, während die Klasse davorsteht. In der Übersicht der zuletzt geöffneten Apps bleibt der Bildschirminhalt verborgen. Wenn du alle Daten löschst, erzeugt die App vorher ein Löschprotokoll als PDF mit Datum, Umfang und Prüfsumme.
Funktioniert im Funkloch und im Flugmodus
Erfassen, Auswerten, Exportieren: alles ohne Verbindung. Nur der Geräteabgleich braucht kurz Netz.
Auch die Erinnerungen vor und nach der Stunde entstehen auf dem Gerät, nicht auf einem Server. Der Stundenplan je Lerngruppe legt sie fest und belegt beim Öffnen die wahrscheinlichste Stunde vor. Wer möchte, schreibt die Stunden in den Kalender des Geräts — nur nach ausdrücklicher Aktivierung, und nie mit Angaben über einzelne Personen.
Am Ende steht eine Rechnung, keine Schätzung
Jede Note lässt sich bis zur einzelnen Beobachtung zurückverfolgen — mit Datum. Export als PDF oder Excel, wahlweise mit Passwort. Das ist der Unterschied zwischen „ich meine, eine Drei“ und „hier ist, woraus sie entstanden ist“.
Die Rechnung ist ein gewichteter Durchschnitt aller bewerteten Beiträge im Zeitraum; die Gewichte legst du je Fach fest, etwa für Referate oder Gruppenarbeit. Das Ergebnis wird auf die nächstgelegene Stufe deiner Skala abgebildet und als Vorschlag gezeigt. Daneben steht die Beteiligungsquote — wie oft jemand sich beteiligt hat, wenn er da war — und sie wird nie mit der Note verrechnet. Wie Nichtbeteiligung in die Note eingeht, entscheidest du.
Zu jedem Vorschlag gibt es eine Nachvollziehbarkeitsansicht: alle einbezogenen Einträge mit Datum, Stufe und Gewicht, die Summen, das Ergebnis vor der Rundung, die getroffene Stufe. Kein Text, der die Rechnung umschreibt, sondern die Rechnung selbst. Deine Zeugnisnote trägst du als eigenen Wert ein; weichst du vom Vorschlag ab, ist das kein Fehler und wird nicht kommentiert.
Für die Note nach einer Klausur oder am Ende eines Abschnitts gibt es den Zwischenstand: eine Note je Person, für die ganze Lerngruppe in einem Durchlauf vergeben, mit einem Vorschlag aus der Verteilung der Gruppe — ob du ihn übernimmst oder änderst, entscheidest du je Person.
Vier Ausgaben sind vorgesehen: die Klassenübersicht eines Fachs, ein Blatt je Person mit allen Einträgen und der Rechnung, die Liste für die Zeugniskonferenz und die Unterlage fürs Elterngespräch, standardmäßig ohne Freitextnotizen. PDF-Ausgaben sind voreingestellt mit einem Kennwort geschützt; Fotos erscheinen in keinem Export.
Handy und Tablet auf demselben Stand — ohne Konto, ohne Aufpreis
Der Geräteabgleich bringt deine Geräte zusammen und ist im kostenlosen Umfang enthalten. Auf dem Server liegt nur unlesbarer Text; er kennt weder deinen Namen noch den deiner Klasse.
Ein zweites Gerät koppelst du per QR-Code von Bildschirm zu Kamera. Der Code darin ist die ganze Identität: Aus ihm entsteht der Schlüssel, und er geht nie zum Server. Der Server speichert nur Bytes unter einer abgeleiteten Adresse und weiß außer Größe und Zeitpunkt nichts. Zusammengeführt wird je Eintrag, nicht Datei über Datei, damit keine Eingabe des anderen Geräts verloren geht. Löschst du ein Schuljahr, wird auch der zugehörige Briefkasten geleert.
Vor dem Start
Beides per E-Mail, ohne Formular und ohne Konto. Eine Nachricht zum Start, danach nur, wenn es etwas Wichtiges gibt.